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InGe - Innovative Gesundheitsmodelle

 

Projektkennung VfD_InGe_13_002109
Laufzeit von 01/2013 bis 12/2014
Webseitehttp://www.allgemeinmedizin.uni-frankfurt.de/forschung4/inge.html
Status des Projekts laufend

 

Projektbeschreibung

Fragestellung(en) Siehe Hintergrund / Ziele.
Hintergrund / Ziele Hausärzte und Patienten werden immer älter, und die Zahl (älterer) Patienten mit Multimorbidität und hohem Versorgungsbedarf steigt. Andererseits möchten immer mehr junge Ärztinnen und Ärzte neben der Patientenversorgung ausreichend Zeit für Familie und Freizeit haben; sie sind nicht mehr bereit, "rund um die Uhr" zu arbeiten. In vielen Regionen ist die flächendeckende gesundheitliche Versorgung heute schon bedroht und dieser Trend nimmt zu.

Je nach Region und Ausgangssituation sind die Ursachen für eine drohende Unterversorgung unterschiedlich, daher kann es keine einheitlichen "Patentlösungen" geben. Stattdessen sind innovative Ideen für Gesundheitsversorgung gefragt, die auf die Bedingungen vor Ort zugeschnitten sind und die vorhandenen Stärken nutzen.

Deutschlandweit existieren bereits zahlreiche innovative Versorgungsmodelle, die durch Zusammenschlüsse, Kooperationen und Vernetzungen verschiedener Akteure die Gesundheitsversorgung in ihrer Region sicherstellen. Diese wichtigen Modelle, Ansätze, Anregungen und Ideen sollen auch für andere Regionen nutzbar gemacht werden.

Deshalb startet ab 1. Januar 2013 das Projekt "Innovative Gesundheitsmodelle" (InGe).

Ziel ist eine deutschlandweite Bestandsaufnahme neuer Konzepte der gesundheitlichen Versorgung und die Analyse von Voraussetzungen für ihre Übertragbarkeit auf andere Regionen. Ausführliche Beschreibungen der Modelle sollen in einer Datenbank gesammelt und über die homepage www.innovative-gesundheitsmodelle.de der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Interessierte Gemeinden, Entscheider oder Versorger, die nach einer Lösung für ihre Region suchen, können sich dort über mögliche Alternativen informieren, auf Wunsch Kontakt zu dem jeweiligen Modell aufnehmen und sich zu Voraussetzungen und möglichen Probleme der Umsetzung, bisherigen Erfahrungen, etc. beraten lassen.

Zusätzlich ist im Rahmen des Projekts InGe die Entwicklung eines Beratungsangebots geplant, das Entscheider, Versorger und andere Interessierte dabei unterstützt, innovative Versorgungsmodelle in ihrer Region zu implementieren. Das Projekt mit einer Laufzeit von zwei Jahren wird von der Robert-Bosch-Stiftung gefördert.

Wenn Sie selbst ein innovatives Versorgungsmodell kennen, das in unsere Datenbank aufgenommen werden sollte, würden wir uns sehr freuen, wenn Sie uns per Email darüber informieren würden!
Methodik 1. Identifizierung innovativer Versorgungsmodelle durch Recherche und eigene Kontakte
2. Konzeption eines Datenerhebungsbogens für Kernelemente der Modelle, Ausgangssituation und lokale Rahmenbedingungen, Unterstützung und Probleme bei Gründung, Akzeptanz des Modells durch Patienten und „Versorger“, innovative Elemente, mögliche Übertragbarkeit auf andere Regionen
3. Eigenständige Dateneingabe grundlegender Merkmale durch Interviewpartner in Online-Datenbank
4. Durchführung telefonischer Experteninterviews anhand eines Interviewleitfadens
5. Interviewauswertung: Systematisierung und Typisierung der identifizierten Modelle und Versorgungssituationen; Analyse der Übertragbarkeit auf von Unterversorgung betroffene Regionen; Analyse von Erfolgsfaktoren und Barrieren
6. Erarbeitung eines Beratungsangebots zur Implementierung innovativer Modelle
Datenbasis Primärdaten
   Befragung online  (Stichprobengröße: k.A.)
   Befragung telefonisch  (Stichprobengröße: k.A.)
Studiendesign Querschnittstudie
Untersuchte Geschlechter nicht untersucht
Untersuchte Altersgruppen nicht untersucht
Ergebnisse --

Forschende und kooperierende Einrichtungen

Projektverantwortliche

Förderung

Veröffentlichungen

Schlagwörter

 

Stand: 04.10.2013